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Mit Dating-Apps zum Liebesglück

Tinder, Lovoo und Badoo. Apps sind seit der Erfindung des Smartphones nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, dass es die praktischen Programme auch im Bereich Dating und Partnersuche gibt. Schließlich gibt es vermutlich nichts, was sich nicht über eine App realisieren lässt. Warum nicht also auch die Liebe für’s Leben innerhalb einer App finden? Doch so einfach wie es klingt ist es nun auch wieder nicht. Die meisten Apps sind zwar kostenlos und heben sich damit von den großen Partnerbörsen mit Persönlichkeitstest ab, jedoch wirkt eben dieser Verzicht auf den Mitgliedsbeitrag auch attraktiv auf Menschen mit unseriösen Absichten. Das bedeutet: Einfach jeder kann sich die kostenlosen Apps laden und sich dort registrieren. Das erhöht natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass viele Menschen diese Apps ausschließlich nutzen, um den eigenen Unterhaltungsfaktor zu füttern. Teilweise geht es auch einfach nur um einen profanen Bildertausch.

Fragwürdige Absichten

Die Frage nach einem Pictausch kann unterschiedliche Motive aufweisen. Grundsätzlich geht es aber auch hier darum: sich zu profilieren. Die schnell geladene App bietet aber auch die perfekte Gelegenheit, den schnellen Sex zu suchen. Das ist auch der Grund dafür, weshalb diese Apps als Sexportale verschrien sind. Doch sind diese Apps damit ein Tabu für alle Menschen, die auf der Suche nach einer festen Bindung sind? Nein, natürlich nicht. Schließlich trifft das Motiv der Sexsuche ganz sicher nicht auf jeden Menschen zu. Das ist zumindest in der Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht möglich. Menschen sind Individuen und so hat auch jedes Individuum individuelle Absichten. Ob in der Liebe, im Beruf oder innerhalb der Familie.Der Vorteil dieser Apps: Der Dienst wird weltweit angeboten. Das bedeutet, dass natürlich auch eine beachtliche Mitgliederzahl die Suche nach dem Partner für’s Leben beeinflusst. Je mehr Mitglieder in der App zu finden sind, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit einen Partner mit seriösen Absichten zu finden. Da können aus der Liebe auch schon mal binationale Beziehungen hervorgehen, da die Apps in den unterschiedlichsten Ländern genutzt werden können. Damit tragen diese Apps einen erheblichen Teil zur Globalisierung bei.

Die App für die Partnersuche

Für die ernsthafte Suche nach einer Beziehung sind diese Apps natürlich auch geeignet, denn die meisten Programme verfügen über “Sortierfunktionen” mit denen sich Störenfriede ganz einfach blockieren oder melden lassen. Wer also nicht “ins Profil” passt oder nicht den eigenen Suchkriterien entspricht, der muss auch nicht länger im eigenen Chat-Bereich verweilen. Auf diese Weise können systematisch nur die Singles herausgefiltert werden, welche in allen Belangen als attraktiv erscheinen, obgleich das natürlich mit einem immensen Aufwand verbunden ist. Doch warum geben sich so viele Menschen diesen Aufwand? Schließlich geht das doch auch einfacher. Zum Beispiel auf den kostenpflichtigen Portalen (siehe Dating-Insider.de), welche einen Persönlichkeitstest zur Verfügung stellen und dann versprechen den passenden Partner aufgrund von wissenschaftlichen Auswertungssystemen zu finden. Das bedeutet, man loggt sich in sein Profil ein und wählt ganz einfach aus den Partnervorschlägen aus. Der Aufwand bezieht sich vermutlich auf den Spaß- und Unterhaltungsfaktor, den alle drei Apps mit sich bringen.

Spielend leicht flirten

Alle führenden Apps verfügen über eine sogenannte Match-Funktion, welche sich wie ein Spiel nutzen lässt. Getreu dem Motto: Hot or Not, werden unattraktive Mitglieder ganz einfach weggeklickt und attraktive Mitglieder mit einem “Match” versehen. Teilweise bieten diese Apps aber auch einen Radar an, mit dem sich Singles aus der unmittelbaren Umgebung anzeigen und kontaktieren lassen. So viel Unterhaltungspotenzial können die großen Partnerbörsen welche aus der TV-Werbung bekannt sind, nicht bieten. Mal abgesehen davon, dass diese mit einer monatlichen Gebühr von durchschnittlich 30 EUR nicht annähernd so attraktiv erscheinen wie die kostenlose App aus den Stores. Schließlich geht es darum die eigene Liebe zu finden und nicht die TV-Werbung der Portalbetreiber zu finanzieren. Und dementsprechend muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Singlebörse die geeignete Plattform darstellt, um das große Glück oder den schnellen Sex zu finden.