Lustig macht sexy

Eine ordentliche Portion Humor ist oftmals der Auslöser dafür, dass sich zwei Menschen anziehend finden oder sogar ineinander verlieben. Wer lustig ist, kann mit einem hohen Maß an Sympathie punkten und dadurch unter Umständen sogar körperliche Defizite in den Augen seines Gegenübers zunichte machen. Doch warum ist das eigentlich so?

Was macht lustige Menschen so sexy?

Großer Humor eines Menschen steigert dessen Attraktivität immens. Zum einen wirken lustige Gesellen schlicht und ergreifend sympathischer als grummelnde Miesepeter, die ständig an allem herumnörgeln. Wer geht schon gerne mit jemandem aus, der bei jeder Gelegenheit alles nur schlecht redet und in einem fürchterliches Unbehagen auslöst? Da werden witzige Dates, bei denen kein Auge trocken bleibt, doch mit Vergnügen wiederholt. Zum anderen schaffen lustige Personen eine entspannte und charmante Atmosphäre. Sich wohlzufühlen ist da garantiert. Es ist schließlich leichter, sich einem fremden Menschen zu öffnen und sich hinzugeben, wenn dieser die Stimmung aufzulockern weiß. Da bleiben die unnötigen Hemmungen einfach mal zu Hause und ein schlichtes Kennenlernen kann sich durchaus zu einer heißen Romanze entwickeln.

 

Witzige Menschen sind kein Witz im Bett

Wenn einen der Partner oft zum Lachen bringt, werden die Liebe und die Zuneigung für ihn um ein Vielfaches verstärkt. Da entsteht schnell ein unvergleichliches Prickeln zwischen den Sexualpartnern. Keiner muss sich verklemmt zurückhalten und auch das Schamgefühl weicht der völligen Hingabe. Vertrauen gegenüber lustigen Menschen aufzubauen, bereitet eben weniger Schwierigkeiten. Deshalb bergen sie meist ein hohes Potenzial für heißen und erotischen Sex, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und selbst, wenn während des Aktes gelacht wird, ist das vollkommen in Ordnung. Das ist schließlich nicht verboten. Es ist durchaus lustig, wenn mal eine Lampe zu Boden fällt oder sich die Partner in der Bettwäsche regelrecht verfangen. Das lockert die Stimmung und die Freude auf den anderen wird umso größer.

Fazit: Lustig ist extrem sexy

Das Sexualleben sollte nicht prüde und gezwungen ernst sein. Langeweile und finstere Stimmung haben im Bett einfach nichts verloren. Eine Prise Witz und Charme bieten beiden Seiten nur Vorteile. Es ist weitaus leichter, sich fallen zu lassen und sich dem Gegenüber willig hinzugeben, wenn dieser lustig ist und einem dadurch jegliche Scheu nimmt. Lustige Menschen sind attraktiver und geben einem das Gefühl, alles andere vergessen zu können. Deshalb steigert großer Humor auch die Lust auf mehr und sollte wahrlich bei jedem Date einen passenden Platz finden.

Darum sollte man so oft wie möglich Sex haben

Die Sexualität ist etwas ganz Normales und Natürliches, doch hängt so einiges von der Erziehung ab. Vorbei die Zeiten, wo Sex nur zur Vermehrung diente, sondern jetzt wollen Mann und Frau einfach nur Spaß haben.

Sex macht glücklich

Eine Studie hat festgestellt, dass Menschen, die viel Sex haben, einfach glücklicher sind. Dies ist der Fall wenn man zumindest einmal die Woche Sex hat. Somit steht eigentlich einem ausgeprägten Sexualleben nichts mehr im Weg. Wäre da nicht die Erziehung, was immer noch ein großer Bestandteil unseres Lebens ausmacht. Denn hier wird oftmals vermittelt, dass Sex ohne feste Partnerschaft nicht gut ist. Da fühlen sich viele Menschen wieder ins Mittelalter zurückversetzt, denn hier hat die Kirche die Menschen über die Sexualität gesteuert.

Aber wer jetzt denkt, dass diese Menschen damals weniger Sex hatten, der täuscht sich.

Es war nur schwerer einmal einen Mann oder eine Frau für eine schöne Nacht zu finden. Heute ist das viel einfacher Sexkontakte zu finden, Dank dem Internet. Hier können sich Menschen gezielt für ein Sexdate verabreden, um sich dann einige schöne Stunden zu machen. Danach geht jeder wieder seiner Wege, oder es kann nochmals ein Treffen vereinbart werden.

Sexdate im Internet vereinbaren

Das geht natürlich ganz einfach und oftmals schnell, doch dabei gilt es einiges zu beachten. Wichtig ist erst einmal, wo das Sextreffen stattfinden soll. Danach kann auch eine klare Vereinbarung getroffen werden, wie lange das Treffen dauert. Eine Verlängerung ist dann immer noch möglich. Sollten Beide sich doch nicht so prickelnd finden, kann hier schnell eine Ende gefunden werden. Natürlich will sich dabei niemand verlieben, sondern es geht um die reine körperliche Begierde. Allerdings muss hier dann doch die sexuelle Anziehung stimmen, was zumindest für Frauen gilt. Männern ist dies nicht immer so wichtig, was wiederum am Testosteron liegt. Dieses steuert zwar beide Geschlechter, bei Frauen ist dieses aber nicht so ausgeprägt vorhanden. Bei Chatten sind alle Menschen schön und nett, was auch meistens die Bilder sind. Daher kann es bei einem Treffen, doch immer noch die eine oder andere Überraschung geben kann.

Nur Männer mögen schnellen Sex

Wer diesen Spruch erfunden hat, der war wohl nicht von dieser Welt. Denn gerade auch Frauen mögen diese Art von Sex, ganz ohne das es hier zu einem näheren Kennenlernen kommt. Das wurde Frauen bis vor wenigen Jahren nicht zugetraut, doch es war schon immer so. Hier hatte die Kirche wieder die Hand im Spiel, denn für diese war Sex nur zur Fortpflanzung gedacht. Dabei haben es die Priester und Mönche doch eine ganze Weile ziemlich bunt getrieben. Siehe Borgia, der seine Kinder sogar im Vatikan wohnen hatte, genauso wie seine Geliebte. Dabei wurde immer die Enthaltsamkeit gepredigt, um die Menschen über die Sexualität zu kontrollieren. Das funktioniert heute nicht mehr, sondern Wir Leben unsere Sexualität frei aus. Wobei es hier immer noch Grenzen gibt. Soll ein Kondom genommen werden? Hier ein klares Ja. Es gibt nicht nur AIDS, sondern noch andere Krankheiten. Denn hier wollen beide Spaß, ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Sex im Alter

Ach je, werden jetzt die Jüngeren denken. Aber Vorsicht, denn die Alten haben es gerade beim Sex ganz schön drauf. Bis vor wenigen Jahren waren eher jüngere Menschen im Internet um sich zu verabreden. Hier haben die sogenannten Alten ganz schön aufgeholt, denn diese haben aufgerüstet. Vor allem stehen diese nun auch zu ihrer Sexualität, ganz anders noch eine Generation davor. Schön auch, dass Wissenschaftler festgestellt haben, dass die Alten einfach den besseren Sex haben. Dies betrifft gerade Frauen, denn die haben jetzt auch einmal mehr Zeit für sich. Die Kinder sind erwachsen und vielleicht sogar schon aus dem Haus. Da bleibt doch endlich einmal Zeit, um das Leben so richtig zu genießen. Was liegt da näher, als das bei viel Spaß beim Sex zu machen. Aber die jüngeren brauchen jetzt keine Angst zu haben, die Alten wollen nicht unbedingt immer was junges Knackiges im Bett. Denn diese müssen ja noch angelernt werden.

Spannung und Entspannung

Was gibt es schöneres als die Spannung vor dem Sex und dann die totale Entspannung danach? Nichts, denn das ist und bleibt immer wieder ein einmaliges Erlebnis. Zusätzliche Spannung bringt dann natürlich auch das Treffen mit einer unbekannten Person. Allerdings sollte auch vorher schon klar sein, was geht uns was nicht. Vor allem wenn das vorher geklärt wurde, muss nachher beim Treffen nicht soviel geredet werden. Selbstverständlich darf es immer noch ein Getränk davor sein, um sich einmal ein wenig Beschnuppern zu können. Ich kann Dich nicht riechen, wer kennt diesen Ausspruch nicht. Denn gerade beim Sex spielen all unsere Sinne mit. Wenn es da nicht passt, dann wird das eher nichts mit Sex. Wer einige dieser Anregungen beherzigt, der wird immer wieder so richtig geilen Sex erleben. Denn auch Frauen haben mittlerweile gelernt, sich nicht gleich zu verlieben. Diese suchen genauso nur für eine Nacht den Spaß, wie das Männer, schon länger getan haben. Einfach ein Sexdate online finden.

Sex ohne Liebe – Ist das möglich?

Sex ist wohl die schönste Nebensache der Welt und die meisten Menschen können von ihr einfach nicht genug kriegen. Doch Sex findet nicht immer nur in Beziehungen statt, sondern auch zwischen Partnern, die sich nur für eine Nacht miteinander vergnügen möchten. Aber macht Sex ohne Liebe grundsätzlich Sinn und wo findet man Menschen, die ebenfalls auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer sind?

Was sind die Vorteile von Sex ohne Liebe?

Natürlich ist es eine wundervolle Erfahrung, Erotik mit einem Menschen zu genießen, den man liebt und dem man vertraut. Doch es gibt Phasen im Leben, in denen man ungebunden ist und dies auch genießt. Deshalb grundsätzlich auf Sex zu verzichten, macht absolut keinen Sinn. Denn Sex ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens und eine gute Möglichkeit, den Stress des Alltags für einige Zeit hinter sich zu lassen. Sex ohne Liebe hat den Vorteil, dass er unkompliziert und entspannend ist. Beziehungsprobleme spielen in so einer Konstellation keine Rolle und man kann sich einfach nur auf die eigene Lust und den Körper seines Partners konzentrieren. Sex ohne Liebe verpflichtet zu nichts und zieht keine emotionalen Verwicklungen nach sich. Jedenfalls dann, wenn beide Partner keine tiefen Gefühle für den anderen hegen. Außerdem erlaubt es Sex ohne Liebe, seine Lust mit unterschiedlichen Partner auszuleben. Natürlich ist es auch möglich, eine längere Affäre mit ein und der selben Person zu pflegen.

Kann Sex ohne Liebe ein auf Dauer angelegtes Konzept sein?

Solange einem beim Sex ohne Liebe nichts fehlt und keiner der Partner sich unglücklich in den anderen verliebt, kann unverbindlicher Sex ohne tiefere Bindungen ein gut funktionierendes Konzept sein. Wenn einen Sex ohne Liebe glücklich und nicht unglücklich macht, spricht nichts dagegen, körperliche Lust auf diese Weise zu erleben. Sollte man merken, dass einem solch eine oberflächliche Beziehung nicht mehr ausreicht, ist es vielleicht Zeit, eine neue Beziehung anzustreben. Sex ohne Liebe kann zudem nur über einen längeren Zeitraum funktionieren, wenn beide Partner offen über ihre Absichten sprechen und keine Gefühle vorspielen, wo keine sind. Kommunikation, Offenheit und Ehrlichkeit sind ein wichtiger Faktor bei einer gut funktionierenden Sexbeziehung. Sollten sich beide Partner ineinander verlieben und eine Beziehung anstreben, kann die Sexbeziehung durchaus in eine ernsthafte Beziehung übergehen.

Wo kann man einen Partner für unverbindlichen Sex finden?

Natürlich ist es theoretisch möglich, einen Partner oder eine Partnerin für unverbindlichen Sex abends in einem Club oder einer Bar kennen zu lernen. Doch diese Art des Kennenlernens kann zu Problemen führen, wenn beide Partner nicht offen darüber reden, was für eine Art von Beziehung ihnen vorschwebt. Vielleicht glaubt der Partner sogar, dass man mit ihm eine ernsthafte Beziehung eingehen möchte. Besser geeignet, um aufgeschlossene Sexpartner für ein unverbindliches Vergnügen kennen zu lernen, sind Casual Dating Portale wie zum Beispiel C-date. Hier tummeln sich lauter Gleichgesinnte, die alle Sex ohne Liebe genießen möchten. Der Vorteil von solchen Dating Plattformen ist, dass hier ganz offen über die eigenen Vorlieben und Wünsche gesprochen werden kann. Alle die dort angemeldet sind, sehnen sich nach einem Sexpartner, mit dem sie ganz unverbindlich ein erotisches Abenteuer erleben können. Wer hier jemand für die schönste Nebensache der Welt findet, kann sicher sein, keine missverständlichen Signale auszusenden.

Fazit: Sex ohne Liebe kann durchaus funktionieren und den Beteiligten ein großes Vergnügen bereiten. Auch über einen längeren Zeitraum hinweg, kann unverbindlicher Sex eine Bereicherung für das eigene Leben sein. Jedenfalls dann, wenn beide Partner offen und ehrlich miteinander umgehen und sich niemanden in den anderen verliebt. Kennen lernen kann man einen Partner für unverbindlichen Sex am besten auf einer Casual Dating Plattform. Dort tummeln sich lauter Gleichgesinnte, die alle auf der Suche nach einer unverbindlichen Liebschaft sind.

 

Mit Dating-Apps zum Liebesglück

Tinder, Lovoo und Badoo. Apps sind seit der Erfindung des Smartphones nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, dass es die praktischen Programme auch im Bereich Dating und Partnersuche gibt. Schließlich gibt es vermutlich nichts, was sich nicht über eine App realisieren lässt. Warum nicht also auch die Liebe für’s Leben innerhalb einer App finden? Doch so einfach wie es klingt ist es nun auch wieder nicht. Die meisten Apps sind zwar kostenlos und heben sich damit von den großen Partnerbörsen mit Persönlichkeitstest ab, jedoch wirkt eben dieser Verzicht auf den Mitgliedsbeitrag auch attraktiv auf Menschen mit unseriösen Absichten. Das bedeutet: Einfach jeder kann sich die kostenlosen Apps laden und sich dort registrieren. Das erhöht natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass viele Menschen diese Apps ausschließlich nutzen, um den eigenen Unterhaltungsfaktor zu füttern. Teilweise geht es auch einfach nur um einen profanen Bildertausch.

Fragwürdige Absichten

Die Frage nach einem Pictausch kann unterschiedliche Motive aufweisen. Grundsätzlich geht es aber auch hier darum: sich zu profilieren. Die schnell geladene App bietet aber auch die perfekte Gelegenheit, den schnellen Sex zu suchen. Das ist auch der Grund dafür, weshalb diese Apps als Sexportale verschrien sind. Doch sind diese Apps damit ein Tabu für alle Menschen, die auf der Suche nach einer festen Bindung sind? Nein, natürlich nicht. Schließlich trifft das Motiv der Sexsuche ganz sicher nicht auf jeden Menschen zu. Das ist zumindest in der Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht möglich. Menschen sind Individuen und so hat auch jedes Individuum individuelle Absichten. Ob in der Liebe, im Beruf oder innerhalb der Familie.Der Vorteil dieser Apps: Der Dienst wird weltweit angeboten. Das bedeutet, dass natürlich auch eine beachtliche Mitgliederzahl die Suche nach dem Partner für’s Leben beeinflusst. Je mehr Mitglieder in der App zu finden sind, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit einen Partner mit seriösen Absichten zu finden. Da können aus der Liebe auch schon mal binationale Beziehungen hervorgehen, da die Apps in den unterschiedlichsten Ländern genutzt werden können. Damit tragen diese Apps einen erheblichen Teil zur Globalisierung bei.

Die App für die Partnersuche

Für die ernsthafte Suche nach einer Beziehung sind diese Apps natürlich auch geeignet, denn die meisten Programme verfügen über “Sortierfunktionen” mit denen sich Störenfriede ganz einfach blockieren oder melden lassen. Wer also nicht “ins Profil” passt oder nicht den eigenen Suchkriterien entspricht, der muss auch nicht länger im eigenen Chat-Bereich verweilen. Auf diese Weise können systematisch nur die Singles herausgefiltert werden, welche in allen Belangen als attraktiv erscheinen, obgleich das natürlich mit einem immensen Aufwand verbunden ist. Doch warum geben sich so viele Menschen diesen Aufwand? Schließlich geht das doch auch einfacher. Zum Beispiel auf den kostenpflichtigen Portalen (siehe Dating-Insider.de), welche einen Persönlichkeitstest zur Verfügung stellen und dann versprechen den passenden Partner aufgrund von wissenschaftlichen Auswertungssystemen zu finden. Das bedeutet, man loggt sich in sein Profil ein und wählt ganz einfach aus den Partnervorschlägen aus. Der Aufwand bezieht sich vermutlich auf den Spaß- und Unterhaltungsfaktor, den alle drei Apps mit sich bringen.

Spielend leicht flirten

Alle führenden Apps verfügen über eine sogenannte Match-Funktion, welche sich wie ein Spiel nutzen lässt. Getreu dem Motto: Hot or Not, werden unattraktive Mitglieder ganz einfach weggeklickt und attraktive Mitglieder mit einem “Match” versehen. Teilweise bieten diese Apps aber auch einen Radar an, mit dem sich Singles aus der unmittelbaren Umgebung anzeigen und kontaktieren lassen. So viel Unterhaltungspotenzial können die großen Partnerbörsen welche aus der TV-Werbung bekannt sind, nicht bieten. Mal abgesehen davon, dass diese mit einer monatlichen Gebühr von durchschnittlich 30 EUR nicht annähernd so attraktiv erscheinen wie die kostenlose App aus den Stores. Schließlich geht es darum die eigene Liebe zu finden und nicht die TV-Werbung der Portalbetreiber zu finanzieren. Und dementsprechend muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Singlebörse die geeignete Plattform darstellt, um das große Glück oder den schnellen Sex zu finden.

Unverbindlicher Sex vs. feste Bindung

Der Nutzen einer Singlebörse kann zwei verschiedene Aspekte aufweisen: Zum einen dient er hoffnungsvoll suchenden Singles dazu, den Partner für’s Leben zu finden oder sich zumindest an diese Vorstellung zu klammern und zum anderen dient er dazu, schnell und einfach an Privat Sex zu kommen. Doch diese beiden Aspekte gehen in der Regel nicht konform. Menschen die an einer ernsthaften Beziehung interessiert sind, wollen den Partner für’s Leben finden und hoffen dabei insgeheim auch einen Seelenverwandten zu finden. Diese Menschen sind in den seltensten Fällen dazu bereit, sich einem One-Night-Stand oder einer Sexbeziehung hinzugeben. Schließlich geht es darum, mehr zu wollen. Wer Online nach einem Partner sucht, sollte sich deshalb bei den richtigen Singlebörsen” anmelden, die gerade zur jeweiligen Lebenssituation passt. Es gibt nämlich viele unerschiedliche Dating-Portale (siehe http://www.dating-kompass.at), die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken.

Der Partner für’s Leben

Mehr als nur Privat Sex oder erotische Abenteuer. Liebe, ein gemeinsames Zuhause, vielleicht sogar eine Heirat oder Kinder. Eben alles, was sich in einer Partnerschaft realisieren beziehungsweise gemeinsam aufbauen lässt. In der Regel gehen diese Menschen auch ganz offen mit ihrem Wunsch nach dem passenden Partner um. Sie wissen ganz genau, was sie wollen und kommunizieren diesen Wunsch auch dementsprechend. Sie haben nichts zu verheimlichen und wissen, dass es ihnen ausschließlich auf diese Weise gelingen wird, den passenden Partner beziehungsweise eine Beziehung zu finden. Ganz anders verhält es sich da mit den Menschen, die ausschließlich Privat Sex suchen und nicht an einer Beziehung interessiert sind. Vermutlich dürfte die “Auswahl” nicht allzu groß sein, da wie bereits erwähnt, viele Menschen auf der Suche nach einer Partnerschaft sind. Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, weshalb die Menschen die auf der Suche nach Privat Sex sind, einfach nicht ehrlich sein wollen. Sie wollen sich nicht mit der eingeschränkten Auswahl zufrieden geben und sich stattdessen auf alle Mitglieder der Singlebörse fokussieren.

Die passende Lüge finden

Und so kommt es sehr häufig vor, dass diese Menschen ihr Profil entsprechend anpassen und eine Mogelpackung verkaufen. Die Anpassung ist ja schließlich auch schnell vorgenommen. Dazu muss ja lediglich der Satz: “Ich bin an einer festen Beziehung interessiert” ins Profil geschrieben werden und schon steht die Lüge da. Für einen Menschen der nach einer Beziehung sucht, liest sich dieser Satz mit Freude. Vor allem, wenn ein großes Interesse an der Person besteht. Teilweise muss diese Lüge zwar etwas untermauert werden, aber es ist erstaunlich wie kreativ die Menschen werden können, wenn es darum geht einen anderen Menschen von der eigenen Lüge zu überzeugen. Die nach Sex suchende Person erzählt stundenlang im Chat wie einsam sie ist und wie gerne sie wieder eine Beziehung zu einem passenden Partner aufbauen würde.

Kein Opfer werden

Für die andere Person klingen diese Worte wie eine zauberhafte Melodie und diese malt sich bereits die Gestaltung der Beziehung aus. Es macht sich die erste Verliebtheit gegenüber einer noch völlig unbekannten Person breit und auch der Wunsch nach Nähe steigt. Das betrifft natürlich auch die körperliche Nähe, weshalb die Bereitschaft zu körperlichem Kontakt gegeben ist. Die Person hinterfragt nicht mehr und prüft nicht mehr. Sie gibt sich stattdessen hin, um bitter enttäuscht zu werden. Denn nach dem körperlichen Akt hat die eine Person bekommen, was sie wollte und die andere Person bekam, was sie auf keinen Fall wollte. Hinterlistig und nur unter einem Vorwand. Diese “Gefahren” gehören zur Singlebörse, wie zur Liebe selbst. Man begibt sich in die Gefühlssituation verletzt zu werden.

Wer lügt denn aber eigentlich mehr: Männer oder Frauen? In dieser Straßenumfrage gibt es die Antwort drauf:

Und wieder geht’s von vorne los

Viele Singles hoffen darauf, ihre Liebe online zu finden. Kein Wunder, denn schließlich versprechen zahlreiche Seiten im Internet das große Glück und lassen sich dieses Versprechen auch gut finanzieren. Schließlich ist die Mitgliedschaft auf den wenigsten Portalen kostenlos. Zahlreiche Datingseiten sind finanziell so gut bestellt, dass diese sich TV-Werbung zu den besten Sendezeiten leisten können. Allerdings haben diese Partnervermittlungen, Online-Dating-Portale, Singlebörsen und wie sie nicht alle heißen auch Einiges zu bieten: Eine fakefreie Zone. Zumindest kündigen das viele Portalbetreiber mit dem Hinweis darauf an, dass die Fotos der Mitglieder handgeprüft sind. Nunja, ob sich ein virtuell hochgeladenes Bild tatsächlich handprüfen lässt, ist Auslegungs- und Definitionssache. Dennoch obliegt die Einschätzung dem Supportteam, ob es sich bei der Person auf dem eingereichten Foto tatsächlich um einen echten Menschen handelt. Sicherlich handelt es sich dabei um einen echten Menschen. Um einen echten gegoogelten Menschen, im schlimmsten Fall.

Kein Schutz vor Fakes

Denn die Fakes bleiben auch auf den teuersten Flirtportalen nicht aus. Deren Ambitionen? Sicher sehr unterschiedlich und unverständlich in jedem Fall. Neben finanziellen Interessen dient das Vorführen von suchenden Singles dem Unterhaltungsfaktor. Je hoffnungsvoller und verzweifelter der Mensch auf der anderen Seite am Suchen ist, desto unterhaltsamer die Tatsache, diesen hinter’s Licht zu führen. So oder so ähnlich müssten die Ambitionen der Fakes aussehen. Doch damit nicht genug. Denn der suchende Single muss sich noch weiteren Herausforderungen auf Flirtportalen stellen. Zum Beispiel wenn es darum geht, dass es beim Profilbild grundsätzlich um das schönste Selfie handelt, welches die Festplatte zu bieten hat. Da stimmt das Licht, da stimmt der Winkel, da stimmt die Bearbeitung. Kurzum: Das Profilbild hat so rein gar nichts mit der abgebildeten Person zu tun.

Der erste Eindruck zählt

Doch woran liegt es eigentlich, dass sich so viele Menschen besser darstellen wollen, als sie sind. Der gesellschaftliche Druck könnte eine Ursache dafür sein. Ebenso wie die Tatsache, dass es auf Flirtportalen grundsätzlich sehr oberflächlich zugeht. Schließlich bewerten wir Menschen in erster Linie nach dem Aussehen. Zumindest was die Partnersuche betrifft. Wenn die Hülle nicht stimmt, wollen wir das Innere des Menschen gar nicht erst kennenlernen. Hinzu kommt, dass die Sprache im Netz buchstäblich verkommt und ausformulierte Texte eher der Seltenheit angehören. Dementsprechend finden wir keine aussagekräftigen Profiltexte mehr zu lesen, aus denen hervorgeht was die Person mag, was sie nicht mag, was sie gerne tut und wen oder was sie sucht. Stattdessen bekommen wir 31 perfekt inszenierte und bearbeitete Selfies zu sehen. 31 müssen es sein, denn das ist die maximale Anzahl der Profilbilder. Mehr können leider nicht hochgeladen werden.

Das Cherry-Picking

Doch wenn die Fakes erst einmal alle herausgefiltert und die Authentizität der Mitglieder abgecheckt wurde, wartet auch schon die nächste Hürde. Die Kontaktaufnahme und das große Hoffen auf gegenseitige Sympathie. Passt? Gut! Oder auch nicht. Denn ab hier wird es nicht unbedingt leichter. Ganz im Gegenteil. Es läuft auf ein Treffen hinaus. Und es besteht immer noch die Gefahr, dass man sich nicht versteht. Weil der Dialekt, der Habitus oder eine bestimmte Gestik nicht passt. Doch wenn alles gut läuft, dann kann die Liebe starten und die Beziehung beginnen. Schmetterlinge im Bauch, rosarote Brille und die Partnerbörse scheint tatsächlich etwas getaugt zu haben. Schließlich sind beide ja so verliebt und verdanken dieses Gefühl, dem Portal und dem glücklichen Umstand, dass beide zur selben Zeit diesen Dienst in Anspruch genommen haben.

Das Ende naht

Bis die Phase der großen Verliebtheit vorbei ist, sich Routine einschleicht und der Alltag als Beziehungskiller in Erscheinung tritt. An der Beziehung wird nicht mehr gearbeitet und auch die rosarote Brille ist schon längst im Schrank verschwunden. Die Partnerschaft wird beendet und es machen sich die enttäuschenden und frustrierenden Gedanken über eine verschwendete gemeinsame Zeit breit. Nach der anfänglichen Erleichterung stellt sich erneut das Gefühl der Einsamkeit ein und die suche nach der richtigen Partnerbörse (siehe Dating-Insider.de) und dem richtigen Partner beginnt aufs Neue.

So geht das nicht mehr weiter

Oh mein Gott, was habe ich getan? Nicht schon wieder. Jedes Mal dasselbe: die  Mädels schleppen mich in den Club, füllen mich ab und sorgen dafür, dass ich mir am nächsten Morgen SO ETWAS reinziehen muss. Du brauchst Ablenkung, sagen sie. Ich frage mich, wovon. Von meiner Trennung? Die ist nun schon viele Monate her und ich bin über ihn hinweg. So langsam aber sicher denke ich, die Mädels nutzen das nur als Vorwand, um sich im Club mal so richtig schön daneben benehmen zu können. Ich brauche ganz sicher keine Ablenkung. Und was ich erstrecht nicht brauche, ist DAS DA! Verdammt, ich trinke nie wieder Alkohol. Wie konnte es nur passieren, dass ich mit diesem Typen im Bett gelandet bin? Ich fasse es nicht. Hat der Typ da wirklich Spongebob auf der Schulter tätowiert? Oh mein Gott, was habe ich nur getan. Ich will gar nicht wissen, was genau gestern passiert ist und wie es dazu gekommen ist. Ich sollte mich ganz schnell anziehen und mich so schnell wie möglich aus dem Staub machen. Doch wo sind nur meine Klamotten? Na ganz toll. Überall verteilt. Was haben wir hier nur angestellt?

Kann es noch peinlicher werden?

Immer dieser Filmriss. Ich sollte wirklich mal meinen Alkoholkonsum überdenken. Egal, jetzt muss ich hier erst einmal raus. Und das am besten, ohne viele Geräusche zu machen. Ich weiß nur noch, dass ich auf einem Tresen getanzt habe. Echt abgefahrener Laden, dass man da tatsächlich Coyote Ugly für Amateure praktizieren kann. Gefällt mir. Da muss ich mit den Mädels nochmal hingehen. Irgendeine von denen wird schon wissen, wie der Schuppen noch gleich hieß. Aber wie ging es dann auf dem Tresen weiter? Ich meine, dass ich mein Top beim Tanzen ausgezogen habe. Oh nein, bitte lass’ mich nicht mein Top ausgezogen haben. Autsch, mein Kopf. Dem Kater nach zu urteilen, gab es auf dem Tresen ordentlich Tequila. Ich trinke nie wieder Alkohol. Pfui. Verdammt wo ist denn bloß mein zweiter Schuh? Ich komme mir gerade vor, wie Cinderella. Nur, dass mein Schuh nicht aus Glas von Manolo Blahnik ist und 300 EUR gekostet hat. Es wäre also schön, den Pump schnell zu finden, damit ich hier umgehend verschwinden kann.

Bloß schnell weg hier

Was macht er denn da für Geräusche? Er murmelt irgendetwas in seinen Bart. Seit wann stehe ich denn überhaupt auf Vollbärte? Ich kann dieser Hipster-Fusseln weiß Gott nicht ausstehen. Also wie konnte es bitte passieren, dass ich ausgerechnet mit so einem Typen im Bett lande? Ich hoffe, die Mädels waren zu diesem Zeitpunkt schon weg. Nicht, dass ich mir wieder dieses Gequatsche anhören muss. Wenn sie sich über mich lustig machen und ihre albernen Witze reißen. Das machen die jedes Mal, wenn ich mal wieder so einen komischen Kauz an Land gezogen habe. Dabei fällt mir ein, das passiert mir ziemlich oft. Ich sollte wohl mal etwas kürzer treten. Schließlich bin ich ja auch nicht mehr die Jüngste und sollte vielleicht mal über etwas Festes, Ernsthaftes nachdenken. Dann könnte ich mir auch diese peinlichen Moment sparen, in denen ich halbnackt und auf leisen Sohlen meine völlig überteuerten Schuhe suche und dabei versuche, diesen Hipster nicht zu wecken, um einer peinlichen Konfrontation aus dem Weg zu gehen.

Aufwendig aber notwendig

Und wieder neigt sich ein Tag dem Ende zu. Zum Glück hat dieses Elend von Arbeit endlich ein Ende. Naja, zumindest für heute. Sind ja nur noch vier Tage bis zum Wochenende. Auf dass dieses Elend nächsten Montag wieder von vorne anfängt. Das kann es doch nicht sein. Das ist doch kein Leben. Ich sollte dringend für Entspannung sorgen. Am besten, indem ich nach unverbindlichen Abenteuern im Internet suche. Auf dass ich mir unzählige Seiten im Netz anschaue, auf denen sich zahlreiche Frauen profilieren. Alle zeigen sich auf ihrem schönsten Selfie und ziehen dabei ein Duckface. Und wenn man sich dann trifft, dann ist der Schock groß. Was? Das bist du? Die Frau auf den Fotos? Mit der ich die ganze Zeit gechattet habe? Was ist passiert? Wie hast du es geschafft, in den letzten zwei Wochen 20 Kilo zuzunehmen? Nein, das kann es nicht sein.

Den richtigen Partner finden

Aber ich muss dieses Mal gründlicher suchen. So einen Reinfall wie beim letzten Mal muss ich nicht noch einmal haben. Erst trifft man sich zu einem Kaffee, redet stundenlang über Gott und die Welt, tut die ganze Zeit so, als wäre man der aufmerksame Zuhörer und dann fällt ihr ein, dass sie ganz dringend nach Hause muss, um ihre Katzen zu füttern. So ein Quatsch. Das hätte sie wohl auch vor dem Treffen erledigen können. Weiber. Wenn die nicht auf einen bestimmten Typ Mann stehen, sollen die es doch einfach sagen. Das kann doch nicht so schwer sein. Aber was sollen diese Lügen? Das muss doch nicht sein. Wir Männer sind doch schließlich auch ehrlich. Wenn sie mich fragt, ob sie in dem Kleid fett aussieht, dann bin ich ehrlich und sage “ja”. Nein, so etwas kommt für mich definitiv nicht mehr in Frage. Ich brauche keine Beziehung mehr. Diese ständigen Heucheleien und Lügen. Das führt doch zu nichts.

Die einfache Suche im Netz

Ich suche mir lieber einen Partner für unverbindlichen privat Sex im Internet. Ganz zwanglos, ohne Verpflichtungen. Da draußen gibt es schließlich so viele Frauen, die ebenfalls auf der Suche im Netz sind. Frauen mit den unterschiedlichsten Fantasien. Wild, hemmungslos und versaut. Vielleicht finde ich auch eine hübsche Lady, welche ebenso wie ich auf Rollenspiele steht. Und vielleicht zieht sie sich dazu auch ein sexy Zimmermädchen-Kostüm an. Das könnte heiß werden. Am besten ich suche im Internet schon mal nach freien Hotelzimmern, damit es auch gleich losgehen kann, wenn ich den passenden Partner gefunden habe. Wenn die Suche nur nicht so aufwendig wäre. So viele Seiten im Netz, auf denen Privat Sex zu finden ist und alle werden mit Millionen von Mitgliedern. Überall muss man sich registrieren, sein Profilbild hochladen um andere Profilbilder sehen zu können, Persönlichkeitstests ausfüllen, Passwörter vergeben, den AGB zustimmen und und und. Ich habe noch nicht einmal angefangen zu suchen und jetzt schon keine Lust mehr.

Internet vs. real life

Aber was soll’s?! Ich habe Lust auf Sex und welche bessere Möglichkeit gibt es, als im Internet danach zu suchen? Ich bin ja nun auch nicht extrovertierteste Typ. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste jetzt rausgehen und mich zum Beispiel in ein Café setzen, um dort aktiv Frauen anzusprechen, dann würde mir die Lust daran vergehen. Ich meine was sagt man da bloß? “Hallo, darf ich dir vielleicht einen Kaffee ausgeben?”. Dieser Spruch ist doch nun wirklich lahm. Aber so wirklich originelle Anmachsprüche fallen mir jetzt spontan auch nicht ein. Im Internet ist es doch wesentlich leichter Sexpartner zu finden. Viel Mut muss man ja schließlich nicht ausbringen, um jemanden anzusprechen. Es genügt, wenn man die Dame mit einem humorvollen und aussagekräftigen Text anschreibt. Ein “Hi, wie geht’s dir?” funktioniert nicht, wie ich bereits festgestellt habe. Es muss schon etwas kreativer sein. Doch worauf soll man sich da bloß beziehen, wenn die Frauen in ihren Profilen nichts preisgeben und bei Interessen jedes Mal dasselbe steht: “Frag’ mich doch einfach.” Und dann fragst du danach und sie antwortet nicht. Kein Wunder, dass sich die Suche nach Sex immer so lang hinzieht.

Was hat mich bloß geritten?

“Na toll, jetzt muss der Typ schon wieder Fußball gucken. Bier trinken und mit seinen Kumpels um die Wette grölen. Sollen die das doch in einer anderen Wohnung tun. Warum muss das in unserem Wohnzimmer sein? Und ich darf die Hinterlassenschaften nachher wieder sauber machen. Als wen der Typ jemals einen Staubsauger in die Hand genommen hätte. Seit wann ist das überhaupt mein “Job”. Ich habe einen Job, du Spinner. Und der hat garantiert nicht damit zu tun, dass ich dir deinen Scheiß hinterher räume. Aber das kann ja auch gar nicht anders sein, wenn Mutti immer alles für dich gemacht hat. Du bist so ein unselbständiges Kleinkind.

Immer dasselbe mit den Männern

Aber wenn es darum geht zu saufen und sich vor der Glotze mit deinen sogenannten Freunden zu profilieren, dann bist du plötzlich erwachsen. Vielleicht kannst du dich einfach mal daran erinnern, wenn du das nächste Mal mit deinem Modellauto spielst, anstatt mich zu verführen. Modellautos, wie albern. Können sich Männer denn nie ernsthaft wie Erwachsene benehmen? Müssen die immer irgendetwas auf kindische Weise kompensieren? Wir Frauen machen das doch schließlich auch nicht. Ich hätte lesbisch werden sollen. Mit einer Frau wäre das alles bestimmt viel einfacher geworden.”

Muss das sein?

“Jetzt holt sie schon wieder den Staubsauger raus. Sie hat doch vorgestern erst staubgesaugt. Und jedes Mal muss ihr das einfallen, wenn ich gerade die Konsole zocken. Mädchen, merkst du nicht, dass du im Bild stehst? Ich kann nicht sehen, wo ich Mario hinsteuern soll. Kann sie nicht einfach mal herunterkommen? Ständig muss sie irgendetwas tun, anstatt mal ganz gemütlich auf dem Sofa zu entspannen. Sie könnte auch ruhig mal gemeinsam mit eine Runde zocken. Ständig beschwert sie sich darüber, dass wir nicht so viele Gemeinsamkeiten hätten, aber mitspielen will sie auch nicht.

Es sind doch alle Weiber gleich

Naja, wenigstens fällt ihr das Geputze nicht wieder ein, wenn die Jungs nachher da sind. Das kann man ja niemandem erklären. Deutschland spielt und die Alte hat nichts Besseres zu tun, als den Staublappen zu schwingen und den TV abzustauben. Wenn Deutschland spielt. Verdammt nochmal, wenn Deutschland spielt. Das kann doch nicht sein. Weiber haben doch alle einen Knall. Und ihre Mutter auch. Ständig muss dir hier rumhängen. Was soll das eigentlich? Ein gelegentlicher Besuch würde doch vollkommen ausreichen. Vielleicht einmal im Jahr, oder so. Aber warum muss die eigentlich jede Woche herkommen? Und dann dieses Gequatsche. Was haben sich Weiber eigentlich alles zu erzählen? Irgendwann muss doch mal alles Wichtige gesagt worden sein. Nervig.

Bin ich froh, dass ich ein Mann geworden bin. Wie schön war doch das Leben als Single. Ich konnte essen was ich will, meine Blähungen loswerden wo ich will, abhängen mit wem ich will und mich überall kratzen wann ich will. Wo sind diese schönen Zeiten nur hin? Und was hat mich eigentlich geritten, diese Freiheit für pinkfarbene Bettwäsche und Kunstpflanzen auf dem Kühlschrank einzutauschen? Und was ist überhaupt ein Plissee? Warum brauchen wir gleich zehn davon und wieso bezahlt sie solche Dinge grundsätzlich mit MEINER Kreditkarte?

Auch wenn dieser Text es vielleicht etwas übertrieben darstellt, wie Männer und Frauen ticken, amüsant ist es trotzdem die Unterschiede und Klischees näher zu betrachten.

Der Wunsch nach Einsamkeit, ohne allein sein zu wollen

Das Leben ein Single ist schon ein Traum. Zumindest der Traum vieler Paare. Sie blicken auf ihre eigene Beziehung, auf ihren Partner und wünschen sich wieder Single zu sein. Nicht zuletzt bei dem Gedankengang, dass der Partner doch vor ein paar Jahren noch ein bisschen anders ausgesehen hat. 25 Jahre ist das nun schon wieder her. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Und schnell kommt die Frage auf, wie man nur da reingeraten konnte. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert. Toll endlich wieder Single. Jetzt kann man die Sau rauslassen. Keine Rücksicht auf den Partner, kein Heucheleien, keine langweiligen Geschichten. Dafür viel Egoismus, Freiheit und Abenteuer. Doch wo sind die Abenteuer nur?

Die Angst etwas zu verpassen

Früher sah es in der Disco aber anders aus. Da hatten die Menschen noch Klamotten an und bewegten sich zur Musik. Ich meine, dass man früher noch “Tanzen” dazu sagte. Nach Tanz sieht das hier aber nicht aus. Egal, das Antanzen wird vermutlich immer noch als die “optimale Masche” gelten. Man, wie lange war ich schon nicht mehr in einer Disco. Ich bin völlig aus der Übung. Natürlich musste es einen Korb geben. Ich habe nichts anderes erwartet. Das ist aber auch egal, ich bin Single und mir stehen alle Möglichkeiten offen. Es muss ja nicht in der Disco sein. Die war schließlich noch nie der perfekte Ort, um jemanden kennenzulernen. Gut, das kann man sich natürlich auch einreden. Aber was soll’s?! Ich bin Single und kann machen, was ich will. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig und wenn ich alleine bleiben will, dann ist das auch meine Entscheidung.

Unter Zeitdruck

Ich bin ja schließlich nicht gezwungen mit jemandem in die Kiste zu steigen, nur weil ich jetzt nicht mehr liiert bin. Okay, ich gebe zu…das ist meine Wunschvorstellung. Ich bin Single und ich habe alle Zeit der Welt. Ich muss mich also nicht unter Druck setzen. Doch was rede ich da bloß?! So viel Zeit habe ich auch nicht mehr. Und knackig bin ich auch nicht mehr. Vermutlich dürfte es in meinem Alter eine echte Herausforderung werden, jemanden zu finden. Aber ich will doch eigentlich auch niemanden haben. Ich bin doch froh, die Beziehung hinter mir gelassen zu haben. Ich bin froh, mir keine Katzenvideos mehr anschauen zu müssen (OK manche Katzenvideos) sind auch mal gut, um sich von der Langweile abzulenken). Ich bin froh der Schwiegermutter nicht mehr glaubhaft versichern zu müssen, dass der Unfall den Sie Eintopf nennt, geschmacklich eine waschechte Explosion ist.

Die Streitereien in einer Beziehung

Und ich bin verdammt froh darüber, dass ich mich nicht mehr in der Situation befinde, die ganze Beziehung auf eine Tüte Müll zu reduzieren. Nur weil man sich mal wieder darüber streitet, wer den Müll herausbringen soll.Warum kann man sich nicht einfach ein Beispiel an der TV-Werbung nehmen, der Klügere sein und nachgeben? Einfach mal die Klappe halten, über seinen eigenen Schatten springen, den Müllbeutel schnappen und heraustragen? Warum geht das nicht? Andere Paare schaffen das doch auch, oder? Zumindest sehen diese so aus, wenn man sie beim Schlendern in der Stadt beobachtet. Sie sehen so aus, als würden sie sich nie streiten und permanent in Harmonie leben. Erwischt, ich bin neidisch.